Herzlich willkommen im Kirchenzentrum St. Stephan
Sekretärin
Öffnungszeiten
Mo bis Fr 10.00 - 12.00
nach telefonischer Vereinbarung
Bilder von St. Stephan
Profil
Soll christliche Tradition lebendig bleiben, müssen wir neue Worte und neue Formen finden, sowie neue Wege gehen.
Wir wollen den Glauben neu empfinden, denken, aussagen und leben.
Im Gottesdienst kann jede und jeder etwas beitragen; die runde Sitzordnung in unserer kleinen Kirche fördert einen kommunikativen Gottesdienst (freie Fürbitten, Predigtgespräch). Thematische Gottesdienste werden von verschiedenen Gruppen der Pfarrei vorbereitet.
Die ersten Gottesdienste feierten wir 1975 im Wohnzimmer einer Sozialwohnung. Seither bleiben wir nach dem Sonntagsgottesdienst zum „Frühschoppen“ bei Tee, Kaffee oder kalten Getränken beieinander, jetzt im Pfarrzentrum; am Stephanitag in der Kirche. Manchmal essen wir auch gemeinsam, z.B. „Fastenessen“, Osterfrühstück, Frühstück nach der Frühschicht im Advent. Da viele von uns von auswärts kommen, ist uns dieser Treff wichtig. Es ist auch eine Möglichkeit mit dem Seelsorger ins Gespräch zu kommen.
Wir versuchen in Gruppen nach dem Willen Gottes zu fragen: theologische Streitgespräche, Themenabende zu gesellschaftsrelevanten Fragen.
Wir legen Wert darauf, Meinungs- und Interessenskonflikte offen und fair auszutragen.
Bei der Vorbereitung zu Taufe, Erstkommunion und Firmung versuchen wir Eltern, Kinder und Jugendliche, auch der Kirche Fernstehende, mit einzubeziehen, Ihnen das Gefühl zu geben, angenommen zu sein.
Unsere Ministrantengruppe wird von Jugendlichen selbständig geleitet.
Außerdem bieten wir Kindern an, im Kinderchor mitzusingen. Regelmäßig feiern wir Kinder- und Familiengottesdienste.
Das Stephanszentrum besteht aus der katholischen Pfarrei St. Stephan, dem Stephanszentrum der evang.-luth. Lätaregemeinde, dem kirchlichen Jugendzentrum und dem kirchlichen Sozialzentrum. Alle vier Häuser stehen in engem Kontakt (Leiterrunde, Sozialbörse).
Wir feiern mit der evangelischen Gemeinde Gottesdienste (Pfingstmontag, Lichtfeier in der Osternacht, ökumenische Seniorengottesdienste) oder Feste wie Fasching und Kirchweih.
Wir versuchen das Gespräch mit Moslems und wollen offen sein für unseren Stadtteil (Regsam).
Wir versenden regelmäßig Bittbriefe für politische Gefangene und für das Recht der Menschen auf Ernährung.
Die Pfarrei ist Mitglied beim Bund Naturschutz, Amnesty International, Greenpeace, Fian, Pro Asyl, Förderkreis Schutz für Flüchtlinge, Asyl in der Kirche, Junge Arbeit, Mehr Demokratie in Bayern, CRIC – Verein für ethisch orientierte Investoren und beim Verein zur Förderung der Caritas.
Im Notfall können wir eine Unterkunft für Flüchtlinge zur Verfügung stellen.
Wir erwirtschaften jährlich einen stattlichen Geldbetrag (Spenden, Gewinn bei Getränke- und Fairhandel) für soziale Projekte (Haus Gnade, Alphabetisierungsprojekt in Sao Paulo, Musikstudenten in Südafrika…).
Seit über 20 Jahren handeln und verbrauchen wir faire und ökologische Waren.
Die Bewahrung der Schöpfung ist uns Anliegen: einfacher Lebensstil, Energiesparen, Schonung von Einrichtung und Grünflächen, Kompostanlage (auch für die Bewohner des Wohnrings) seit mehr als 20 Jahren.
Folglich setzen wir uns auch für soziale und ökologische Geldausgaben und Geldanlagen ein: Oikocredit, grünes Geld, Ethisches Investment (z.B. nach dem Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden - CRIC).
All dies sehen wir als Ausdruck unseres Glaubens.




